von der traditionellen bis zur modernen Art des 3 D Gestaltens
in der Kunstfabrik alte Spinnerei Mollis
Praktische Uebungen im Dreidimensionales Gestalten vom Ursprung bis zum Heute
7 Abende a 3 Lektionen je sFr. 300.- inklusive Material pro Teilnehmer.
Zuerst wird das alte Handwerk gepflegt und danach werden wir die innovative Form des dreidimensionalen Gestaltens, wie Installationen, Raumgestaltung kennen lernen..
Ich nehme an, dass die ersten archaischen, dreidimensionalen Bildgestaltung entstand, wie die Urmenschen Ihre Hände und Füsse in den Felsbildern, oder auf dem Boden verewigten,
in dem Sie diese bewusst in die feuchte Erde, Lehm drückten.
Der Anfang des Gestaltens, wie die ersten Menschen aus Lehm und Erde, Ton kleine Kultfiguren schufen, sind in der chinesischen und afrikanischen Kultur überliefert.
1. Wir beginnen bewusst mit diesen Kultfiguren, welche meist in Handgrösse geschaffen wurden um unsere Wurzeln in der Vergangenheit zu finden.
Schaffen mit Ton, Plastilin, Lehm, oder feuchter Erde.
Wir füllen unsere Hände mit einem Klumpen Ton und beginnen diesen vorerst zu klopfen, formen und mit den Händen bearbeiten. Mit unseren beiden Händen gestalten wir eine Handfigur, Kopf, Körper etc. in ursprünglicher Erscheinung.
Diese naive Urform wird nur mit Naturmaterial bearbeitet, wie Holz, Steine und Finger.
Gegenüber steht das Gestalten von Fluxusart, alltägliche Gegenstände neu kombinieren.
Danach nehmen wir einen grösseren Klumpen und klopfen diesen gut durch, damit keine Luftlöcher im Ton sind, welche die Figur beim Brennen explodieren lassen.
2. Mit Drehen und Klopfen, Kneten und Bearbeiten des Tons suchen wir nach unserer dreidimensionalen, abstrakten Form.
Die Arbeiten werden immer wieder verändert, bis wir unsere Figur gefunden haben, hingelegt und gemeinsam betrachtet um die Vielfalt der Formen zu erkennen
Danach werden wir diese Gestaltungsskizze umsetzen und vergrössern..
Als moderne Art der Verformung steht das Gestalten mit Papier, Stoff und Gips.
3. Schaffen eines ursprünglichen Gefässes.
In China ist jemand ein Künstler, der eine Arbeit, ein Leben lang in Einfachheit bis zur Vollendung ausführt. Wir versuchen eine solche Arbeit welche das Feingefühl, die Formvollendung und ebenso den Tast und Formsinn schärft , nachzuvollziehen.
Dies indem wir eine kleines Stück Ton, vorerst versuchen zu einer Kugel zu formen.
Die Arbeit wird fortwährend in ein Tuch im Wasser befeuchtet, gelegt, damit der Ton während dem Prozess der Entstehung nicht austrocknet.
Danach drücken wir den Daumen in die Kugel und beginnen die Form eines einfachen Teegefässes zu gestalten. Das sogenannte Daumengefäss, welches nur durch die Zusammenarbeit von Daumen und Finger entsteht, soll aus einem Stück geformt werden.
Mit Flechten von Plastik, oder aus Seidenpapier ein Gefäss über Form gestalten.
4. Das Relief war in der römischen, agyptischen, griechischen, sowie ist in der Neuzeit eine wichtige Art der dreidimensionalen Bildgestaltung.
Wir walzen ein Stück Ton zu einem Hintergrund und gestalten darauf mit Eindrücken, Stempeln, Auflegen von Material und Aufkleben von Ton ein reliefartiges Bild in der Form einer aufgebauten Strukturencollage.
Mit Gips, oder Collage gestalten wir die moderne Vatiante.
5. Beim Schaffen einer Kleinskulptur aus Ton, lernen wir den Aufbau eines kleinen Korpus nach Vorbild, zum Beispiel nach Akt von Renoir.
In all den vorgehenden Arbeiten haben wir aus dem Klumpen herausgearbeitet. Bei dieser
Kleinskulptur lernen wir die Aufbauarbeit, das Entstehen einer Form aus Tonkügelchen.
Akt, oder Korpus aus Tüchern mit Gips, Papiermache und überarbeitet als Collage etc.
6. 7. Installation, oder Mobile mit Material nach Wunsch, Raumgestaltung Gestalterisches Unterrichts Konzept von Barbara Streiff.
www.alpswissart.ch